…dann kam PAUL

Über Sylvester waren wir in der Rhön. Meine Schwiegereltern hatten uns eingeladen und wir sind am 30.12. angereist und erst seit Sonntag wieder hier. Bilder zeigen kann ich euch heute noch nicht, weil ich noch nicht die komplette, notwendige Software auf dem Laptop installieren konnte. Das kommt noch.

Die Party an Sylvester haben wir in unserer Pension in “Lisas Welt“ gefeiert.  Mit Balkanbuffet, Rhöner Urstoff ( Bier ) und 14 Leuten am Tisch – alles Bekannte der Schwiegereltern vom Campingplatz. Das Engelchen ratzte abends ab 21.30 Uhr friedlich im Zimmer über dem Sal, das Babyphon war aktiviert – normalerweise Voraussetzungen für eine lustig-feuchte Sylvesterparty. Normalerweise…

…doch dann kam PAUL! Paul aus Wüstensachsen sollte für die Mampfmusik, also die musikalische Untermalung des Essens  sorgen. Leider war Paul gefühlt 85 Jahre alt und spielte nicht etwa Keyboard oder Gitarre, sondern klampfte mühsam alte Volkslieder auf seinem Schifferklavier vor sich hin. Nach dem dritten Bissen hatte ich am Tisch den Vorschlag gemacht, für Paul zu sammeln, ihn direkt zu bezahlen und ihm einen schönen Abend außerhalb der Hörweite zu wünschen. Am Ende des Essens war der halbe Saal der Verzweiflung nahe. Die andere Hälfte fand’s toll – die waren aber auch fast alle in Pauls Alter!

Nach dem Essen hatte Paul Pause, doch der DJ des Abends entpuppte sich recht schnell als Endsiebziger mit “Andrea-Berg-Tick“. Okay – besser als Paul, aber für junge Eltern dennoch eine Qual. Selbst nach mehrfacher Aufforderung durch die Gäste, doch mal was Flottes zu spielen, zog der DJ seinen Stil bis 0.00 Uhr durch. Mann! Da ist das Jahr 2009 quasi verflogen und die letzten drei Stunden müssen zur Hölle werden ;) .

Ab 0.00 Uhr warf besagter DJ übrigens das Handtuch, nachdem er von der Chefin  gebeten wurde, doch auch mal was zu spielen, was nicht nur ihm, sondern auch den Gästen gefällt. Danach wurde die Musik echt gut *lol*.

Spaß hatten wir dennoch eine Menge. Man muss die Musik halt ausblenden. Und  ins neue Jahr sind wir auch nicht nur sprichwörtlich gerutscht. Dafür hat der Eisregen vom 31. auf den 1. gesorgt.

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