Archiv für Februar, 2011

DSDS TOP 10 – Ende für Engels

Die erste Mottoshow bei DSDS ist gelaufen. Nachdem mich bereits bei der TOP 15 letzte Woche erschreckt hatte, dass Awa nicht weiter kam und mit Anna Carina nur eine Frau per Voting in die TOP 10 gewählt wurde, während alle anderen den “Fallschirm” der Jury benötigten, war ich gestern mal gespannt auf das Ergebnis. Denn unter den Mädels sind ein paar echt gute Sängerinnen – und Sazou Mall. Die ist hübsch, hat Ausstrahlung, kann super tanzen, aber dafür ist das Stimmchen oft kaum zu hören. Aber es geht ja auch ums “Package”, wie der Poptitan immer zu sagen pflegt.

Das hat dann gestern auch Sarah Engels zu spüren bekommen. Trotz guter Sangesleistung durfte sie als erste das Feld räumen. Sie hatte die gesamte Show über vergessen, dass Sympathie ein entscheidender Punkt beim Zuschauervoting werden würde. Schon in der TOP 15 – Show musste sie Kritik von der Jury und Buh-Rufe vom Publikum einstecken, weil sie zuvor regelmäßig “Schwanzlängenvergleiche” mit den anderen Damen im Wettbewerb durchgeführt hatte, die jeden Supermacho vor Neid hätten erblassen lassen. Auf den Malediven hat sie jeden wissen lassen, dass sie sich nicht als Teamspielerin versteht und keinesfalls irgendwem helfen würde, wenn er nicht zurecht kommt. Außerdem sprach ihr neidischer Blick regelmäßig Bände, wenn die Jury (mal wieder) jemand anderen hervor hob und vielleicht sogar zur “heute besten Sängerin” benannte. Sie fand das “ehrlich”, die bessere Hälfte und ich fanden es “zum kotzen”!

Deshalb war der Zuschauer es dann auch bald überdrüssig, von der arroganten Göre regelmäßig in den Block gehustet zu bekommen, dass sie die geilste, schönste, beste und sowieso überhaupt mit Superlativen kaum zu beschreibende “quasifastschon-Siegerin” bei DSDS werden würde. Mädel – da hat das “Package” definitiv nicht gepasst. Zwar war das stimmlich top, aber sonst hatte das eher was von “Brunnenvergifterin” und sowas will eben keiner sehen! Deshalb hat DSDS gestern zwar eine gute Sängerin, aber dennoch keinen für die Gruppe oder die Show besonders wertvollen Charakter verloren.

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toller Tach!

Gestern:

Ab 7.00 Uhr unterwegs, Kind zur KiTa, arbeiten, anschließend zu einem Workshop, ein etwa einstündiges Referat halten, anschließende Diskussion leiten, geplantes Ende: 19.30 Uhr. Um 17.00 Uhr klingelt das Handy – leider mitten in meinem Vortrag. An der nicht vorhandenen Strippe ist die bessere Hälfte, stark fiebernd, vollkommen im Griff einer bösen Grippe, mit der Bitte, doch früher nach Haus zu kommen, um das Kind zu hüten. Sie selbst konnte nicht mal mehr “japp” sagen, geschweige denn sich bewegen! Also um 18.00 Uhr direkt nach beendetem Referat fluchtartig die Lokalitäten verlassen und nach Haus gedüst. Bessere Hälfte betüddelt, Essen warm gemacht, Kind versorgt und bettfein gemacht, Kind mit Kakao ins Bett gesteckt, bessere Hälfte ins Bett gesteckt und dann den festen Willen gehabt, selbst etwas zu essen. Leider hat das Kind kurz nach Aufnahme des Kakao einen Hustenanfall bekommen und eine große Menge einer übel riechenden braunen Sosse in das gesamte Bett gekotzt! Also Kind umgezogen, Bett neu bezogen, Kuscheltiere unter lautstarkem Protest zusammen mit Bettlaken in die Waschmaschine gesteckt und Kind wieder ins Bett verfrachtet. Nicht ganz 60 Minuten später, Papa war gerade mit Essen fertig, bekommt das Kind den zweiten Hustenanfall und übergibt sich erneut.

Also die Bettwäsche von der mittlerweile fertigen Waschmaschine in den Trockner gesteckt, zweite Garnitur Bettwäsche samt Schlafanzug in die Waschmaschine gepfeffert und im Anschluss Kind in Ermangelung von weiteren Bettlaken und Bettzeug zu Mama ins Elternbett verfrachtet. Fenster geöffnet, um Luftfeuchte zu erhöhen und Kotzegeruch zu entfernen und siehe da, nicht ganz 10 Minuten später schlafen Mama und Engelchen friedlich. Um 21.45 Uhr hatte Papa dann auch mal Ruhe, gönnte sich ein kleines, aber alkoholfreies Bier, welches heute Morgen noch halbvoll auf dem Schreibtisch stand, weil Papa um 22.00 Uhr ebenfalls ins Bett gestiefelt ist.

Toller Tach! Ist das Leben nicht schön???

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Gewissheiten

Morgen früh werde ich um 6.00 Uhr aufstehen. Gegen 7.00 Uhr werde ich aus dem Haus gehen und in dem Wissen zur Arbeit fahren, dass mein Tag  erst um 19.30 Uhr enden wird.

Geil, oder???

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Ernüchterung

Im April letzten Jahres habe ich in unserem Betrieb meinen schönen, abwechslungsreichen Job in der E-Werkstatt gegen einen Bürostuhl eingetauscht und bin zur Tastaturen quälenden Zunft übergewechselt. Obwohl der Entschluss nicht überraschend kam, habe ich über 6 Monate gebraucht, um mich nicht nur an die neuen Aufgaben zu gewöhnen, sondern mich auch auf dem neuen, nicht weniger abwechslungsreichen Posten mit der neuen, höheren Verantwortung richtig wohl zu fühlen. Mittlerweile bin ich gut eingearbeitet, aber gebe mir dennoch redlich Mühe, den Kontakt zu meinen “alten” Kollegen nicht abreissen zu lassen. Man WIRD eben nicht Elektriker, man IST Elektriker .

Richtig komisch war es dann aber Anfang der Woche. Das Besprechungszimmer benötigte einen Kabelkanal am Boden nebst ein paar Klebeschellen, für Mehrfachsteckdose und Netzwerkkabel. Zwar war es unkompliziert, aber ich musste das tatsächlich in der E-Werkstatt beauftragen und dann kam der gute Tom, um eben diesen Auftrag erledigen. Mann, was kam ich mir blöd dabei vor, eine derart einfache Arbeit, die ich früher ohne Probleme hätte selbst erledigen können – okay, okay Tom: für die ich aber wahrscheinlich einen Deppen gesucht hätte, der sie wirklich erledigt – nun bei meinen ehemaligen Kollen in Auftrag geben zu müssen. Zumal ich dann aufgrund eines Termins noch nicht mal Zeit für ein Schwätzchen hatte.

Obwohl ich mich in meinem neuen Job sehr wohl fühle, fühle ich mich in der E-Werkstatt halt noch immer heimisch – was nach 18 Jahren Zugehörigkeit wohl auch nicht verwunderlich ist. In solchen Situationen wird mir dann noch mal richtig bewusst, dass es sich wirklich um einen Jobwechsel ohne Rückkehr handelt und ich nun eben zwar noch gefühlt ein, aber auf den Papier eben kein Instandhalter mehr bin. Irgendwie ernüchternd!

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unter Strom

Am 1.2. haben wir einen Brief von Teldafax erhalten. Das ist unser Stromanbieter. Die haben hier Ende Oktober die Uhren abgelesen. Danach hatten sie uns einen Brief geschickt und den monatlichen Abschlag um 4 Euro erhöht. Zudem haben sie uns darauf hingewiesen, dass wir ab sofort per Dauerauftrag zu zahlen hätten, weil sie das Geld nicht mehr einziehen möchten. Soweit, so unspektakulär.

In dem Brief vom 1.2. standen dann zwei Dinge: Erstens – der Abschlag aus dem November wird rückwirkend noch einmal um 12 Euro erhöht. Zweitens – aus dem November und der Erhöhung ergibt sich eine Nachzahlung von 284,- €!!! Zahlbar übrigens bis zum 30.1.! Is klar, heute ein Brief mit “bitte zahlen sie vorgestern.” So schnell wird ein “running Gag” zur Wirklichkeit.

Nach kurzer Schnappatmung, schließlich haben wir gerade eine neue Waschmaschine gekauft und müssen im kommenden Monat eine erkleckliche  Steuernachzahlung an das Finanzamt überweisen, habe ich mich in die Wartschleife gehängt. Die ist toll. Entweder, man bekommt vom Band sofort gesagt, sie wäre voll, und fliegt postwendend raus oder man schafft es tatsächlich bis zur nervtötenden Melodie, um dann nach 15 Minuten wieder raus zu fliegen. Als wäre das noch nicht genug, muss man sich bei jedem Anruf erst noch 3 Minuten lang anhören, dass es aufgrund der vollen Warteschleifen zu erhöhten Wartezeiten kommen kann. Super! Geschlagene zweieinhalb Stunden habe ich angerufen und als dann tatsächlich jemand dran ging, hätte ich reflexartig beinahe aufgelegt! Nun also die Rücksprache mit Sachbearbeiterin am Telefon.

Richie: Tag. Ich hätte gern mal die Rechnung erklärt. Wie kommt die Summe zu Stande, wie soll ich die Aufstockung des Abschlages für Februar zahlen, wo doch schon überwiesen wurde und wie soll ich den Zahlungstermin einhalten?

Callcenter: Wir wissen, dass manche Rechnung zu spät rausging. Überweisen sie einfach jetzt.

Richie: Danke sehr. Aber passt die Rechnung denn jetzt? Ich habe doch Januar und Februar bezahlt, zwar ohne Abschlagserhöhung, von der wusste ich ja nix, aber gezahlt wurde.

Callcenter: Moment. Muss ich klären….

nervende Musik ist für etwa 2 Minuten zurück.

Callcenter: … hören sie? Sie müssen den Januarabschlag abziehen, dann passt es.

Richie: Gute Frau, wie soll denn das passen? Für Februar wurde doch auch schon bezahlt, allerdings die alte Summe. Sie haben den Abschlag doch erhöht – übrigens, wie ich erwähnen möchte, unverschämter Weise auch noch rückwirkend seit November!

Callcenter: Moment. Muss ich klären…

nervende Musik ist für fast 10 Minuten zurück.

Callcenter: … hören sie? Ich (ja klar, Anm. der Red.) habe das jetzt mal ausgerechnet. Sie müssen noch 182 Euro nachbezahlen.

Richie. Nett. Bis wann? Gestern ist ja schon vorbei.

Callcenter: Bis Anfang März.

Richie: Danke für die genaue Zeitangabe.

Callcenter: Genauer kann es ihnen die Rechnungsstelle sagen. Möchten sie die Nummer?

Richie: Danke. Aber bis ich da durch die Warteschleife bin, haben die längst Feierabend!

Naja, ich musste mir danach zwar die Entstehung der Restsumme selbst zusammen reimen, aber immerhin habe ich rund 100 Euro durch das Telefonat gespart. Nun muss ich nur noch gucken, ob ich wirklich noch beim günstigsten Anbieter bin. Denn so ein Chaos kann ich echt nicht gebrauchen. Wer will schon gerade Ende Januar, wenn in der Regel Versicherungen, KFZ-Steuer und alles mögliche auflaufen, noch überraschende Nachzahlungen erhalten? Was nen Durcheinander!

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Spruch des Tages

Das Geheimnis einer funktionierenden Ehe kann man in 4 Worte fassen: “Schatz, Du hast recht!”

(irgendwo aufgeschnappt)

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