Archiv für Dezember, 2009

Dialog der Woche

Mama: Nun gib doch mal ein Küsschen! Mama gibt auch Küsschen.

Tanti: Guck mal, Tanti küsst auch auf den Mund.

Mama: Oma gibt auch Küsschen.

Oma: Genau. Oma küsst immer den Schwanz!

*kurze Pause, dann schallendes Gelächter*

Die Gedanken sind frei. Das Engelchen hat einen von diesen geknoteten Luftballons bekommen, der aussieht wie ein niedliches Tierchen. Eigentlich sollte auch nur das Engelchen das Ding abknutschen.

Kommentar (1) »

Brief an den Weihnachtsmann

Lieber Weihnachtsmann,
es wird dich sicher wundern, warum ich dir heute, am 26. Dezember nochmals schreibe. Ich möchte einfach ein paar Sachen mit dir klären, die auftraten, seit ich dir am Anfang dieses Monats voller Illusionen einen Brief schrieb.

Ich wünschte mir:

  • ein Fahrrad
  • eine elektrische Eisenbahn
  • ein Paar Inline-Skates
  • ein Trikot der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
  • Das ganze Jahr habe ich mir richtig Mühe gegeben in der Schule.

    Ich war nicht nur der Beste in unserer Klasse, nein, ich war der Beste in der ganzen Schule! Und das ist die Wahrheit!
    Kein anderes Kind in der ganzen Nachbarschaft hat sich so gut benommen wie ich.
    Ich war nett zu meinen Eltern, meinen Geschwistern und allen anderen.
    Ich habe sogar älteren Menschen über die Strasse geholfen.

    Ich kann mir nichts vorstellen, was ich nicht getan habe, im Namen der Menschlichkeit.

    Du musst echt Eier haben, dass du mir dieses verdammte Jojo, eine dämliche Blockflöte und dieses widerliche Paar Socken unter den Baum gelegt hast!!!

    Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht, du Fettarsch, dass du mich zum Narren gehalten hast. Das ganze verfickte Jahr hab ich mir den Arsch aufgerissen, und DAS liegt unter dem Tannenbaum???

    Und als ob das noch nicht genug wäre, hast du dem kleinen Drecksack von gegenüber SO VIELE Geschenke gebracht, dass er Probleme hat, sein Haus zu betreten!!!

    Eines sage ich dir: Lass dich nächstes Jahr nicht dabei erwischen, wie du versuchst, deinen dicken Arsch durch unseren Kamin zu zwängen!

    Ich hau dich um!!!

    Und deine Drecks-Rentiere werde ich mit Steinen beschmeissen, damit sie weglaufen und du ZU FUSS zurück an deinen verkackten Nordpol latschen musst, genau wie ich, weil ich NICHT das Scheiss Fahrrad bekommen habe!!!

    Und deinen süssen Rudolf werde ich rektal schänden, das rotarschige Rentier!!!

    FICK DICH, WEIHNACHTSMANN!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    der kleine Achim (Schoppe)

    PS.: Und nächstes Jahr zeige ich dir mal, was BÖSE bedeutet!!!

    Kommentar (1) »

    Jetzt gehts los

    Oh Mann. Jedes Jahr zu Weihnachten haben wir quasi “Familienstress”. Uroma und Uropa, Omas und Opas, Schwägerin, Engelchen, die bessere Hälfte und ich machen heute Raclette. Morgen sind wir dann alle Mann, verstärkt durch weitere Familienmitglieder, bei Schwiegermama und Schwiegerpapa, übermorgen dann alle Mann zum Essen. Ja – und dann brauch ich Urlaub von der Familie!

    Nun wartet gleich die Bescherung und Raclette. Hier…. bei uns…. im Wohnzimmer! Das bedeutet für die bessere Hälfte jedes Jahr etwa eine Woche Weihnachtsstress. Putzen, aufräumen, einkaufen, Friseur, usw. Bei all den Aktivitäten hört sie konsequent Weihnachtslieder, zur Not auch immer die gleiche CD. Ich bin mit dem Engelchen mitten drin, statt nur dabei und frage mich jedes Jahr, warum eigentlich alle Welt für diese paar Feiertage alles auf den Kopf stellt? Außerdem frage ich mich, wieso wir eigentlich jedes Jahr vor dem Raclette die Wohnung auf Vordermann bringen, wo wir doch nach dem Raclette sowieso die Doofen sind, die bei der eisigen Kälte tagelang lüften und obendrein alles erneut putzen müssen, damit der Bratgeruch und die Schmutzreste vom Fußboden wieder verschwinden. Ach ja – weil wir es so wollen (sagt die bessere Hälfte) !

    Ich finde die Vorweihnachtszeit mit ihren Glühweinmärkten immer sehr schön. Ich mag auch Weihnachten mit den vielen Besuchen. Aber ich bin auch jedes Jahr froh, wenn es dann wieder vorbei ist.

    Ich wünsche euch allen ein besinnliches, gemütliches Weihnachtsfest!

    keine Kommentare »

    Weihnachtsgeld

    Werte Kolleginnen und Kollegen,

    laut Verfügung der Geschäftsleitung wird das Weihnachtsgeld für dieses Jahr nicht in Form eines Geldbetrages vergütet, sondern in Form von Büchern. Diese Maßnahme wurde mit dem Betriebsrat abgesprochen und soll zur Erhöhung der Allgemeinbildung beitragen. Für die einzelnen Bereiche des Betriebes sind folgende Bücher vorgesehen:

    Direktoren: “Gauner im Frack”

    Abteilungsleiter: “Wenn das Gewissen schweigt”

    Buchhalter: “Der Millionendieb”

    Rechtsabteilung: “Der Meineidbauer”

    Warenabteilung: “Gewissen im Aufruhr”

    Sekretärinnen: “Nackt unter Wölfen”

    Betriebsrat: “Denn sie wissen nicht, was sie tun”

    Sachbearbeiter: “Der Gejagte”

    Telefonistinnen: “Zwischen zwei Fronten”

    Pförtner/Werkschutz: “Der Spion, der aus der Kälte kam”

    Lehrlinge: “Soweit die Füße tragen”

    Sonstige Arbeiter: “Betrogen bis zum jüngsten Tag”  oder

    “Verdammt in alle Ewigkeit”

    Aber auch ehemalige Mitarbeiter unseres Betriebes, die bereits ihre Rente beziehen, sollen berücksichtigt werden. Sie erhalten das Buch:

    Hunde wollt ihr ewig leben“,

    auf dem Postweg zugestellt.

    Die Geschäftsleitung

    Ihr Brötchengeber

    Verfasser unbekannt

    keine Kommentare »

    Argumente gegen die Argumente

    Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt noch mindestens 300.000 Spezies, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl es sich dabei wohl hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit aus, dass es fliegende Rentiere gibt, die bisher nur der Weihnachtsmann kennen gelernt hat.

    Die meisten Menschen finden es unglaubwürdig, dass der Weihnachtsmann in einer tausendstel Sekunde von seinem Schlitten absteigen, durch den Schornstein ins Haus klettern, die Socken oder Stiefel füllen, die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen, alle Speisen aufessen, die für ihn hinterlassen wurden, wieder durch den Kamin ins Freie klettern, auf dem Schlitten aufsitzen und zum nächsten Haus reisen kann. ABER die meisten dieser Zweifler benutzen einen PC, der in einer tausendstel Sekunde einige Tausend Operationen durchführt. Und solche PCs gibt es millionenfach.

    Noch niemand soll den Weihnachtsmann gesehen haben. ABER einerseits zeigen diverse Fernsehaufnahmen ganz eindeutig, dass man den Nikolaus filmen kann – und andererseits hatten Physiker beim CERN in Genf in der Schweiz – dort wo auch das Web ersonnen wurde! – die Idee, Teilchen einer irrealen Welt zu erzeugen. Sie nannten ihr Experiment “Die Herstellung von Antimaterie” – die Wissenschaftler hatten Erfolg. Unsere Welt besteht normalerweise aus Atomen mit einem positiven Kern und einer negativ geladenen Hülle. In der Antimateriewelt ist es genau umgekehrt. Diese Antimaterie kann nur unter ganz bestimmten Bedingungen existieren. Wer weiß, vielleicht ist das mit dem Weihnachtsmann ähnlich.

    Aber auch wenn es den Weihnachtsmann eindeutig gibt – wie kann er all die vielen Kinder gleichzeitig beschenken? Vielleicht kann der Weihnachtsmann die Zeit dehnen oder sogar rückwärts laufen lassen.  Unglaublich ist dies nicht. Laut Albert Einstein vergeht die Zeit langsamer, wenn man sehr schnell ist. Ist man schneller als das Licht, würde die Zeit rückwärts laufen. Und die Relativitätstheorie ist heute Bestandteil des Alltags: GPS ohne sie wäre nicht möglich.

    Vielleicht kennt der Weihnachtsmann auch den Tunneleffekt der Quantenmechanik, kann ihn gezielt einsetzen und so Dinge tun, die dem normalen Menschen unglaubwürdig erscheinen – und uns so alle gleichzeitig beschenken.

    Dies sind Überlegungen, die zeigen, dass es den Weihnachtsmann zumindest physikalisch geben könnte. Die Menschen haben ja vieles mit Hilfe der Physik zustande gebracht, was lange unmöglich erschien – denken wir nur an das Fliegen, an den Besuch auf dem Mond, … Oft haben die Physiker in ihren Laboratorien schier Unglaubliches entdeckt, man denke nur an Experimente der Quantenphysik. Ob Astrophysik, Kern- und Atomphysik – in vielen Bereichen des Lebens profitieren wir von Forschungen. Neben dem Weihnachtsmann gibt es noch einige andere ungelöste Rätsel. Aber das ist eine andere Geschichte…

    Bei allen Schlussfolgerungen, die gegen den Weihnachtsmann zu sprechen scheinen, wird vorausgesetzt, dass der Weihnachtsmann den bekannten Naturgesetzen gehorcht. Das ist aber eine unbewiesene Annahme, zu der keine reproduzierbaren experimentellen Daten vorliegen.

    Wer aber jetzt noch immer glaubt, den Weihnachtsmann könne es nicht geben, der sei an die Presse verwiesen: Dort werden die angeblichen Forschungsergebnisse der skeptischen Wissenschaftler und Zweifler regelmäßig experimentell widerlegt. Die  Presse berichtet Jahr für Jahr ohne Ausnahme, der rüstige alte Mann habe im Dezember wieder viele Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

    keine Kommentare »

    Was spricht gegen den Weihnachtsmann?

    1. Keine bekannte Art von Rentieren kann fliegen.

    2. Auf der Erde gibt es knapp zwei Milliarden Kinder (gezählt werden Menschen unter 18). Da der Weihnachtsmann sich aber nicht um muslimische, hinduistische, jüdische und buddhistische Kinder zu kümmern scheint, reduziert dies sein Arbeitspensum auf 15% der Gesamtsumme – also 378 Millionen Kinder, wenn man dem amerikanischen Population Reference Bureau glauben darf. Bei einer statistisch durchschnittlichen Anzahl von 3,5 Kindern pro Haushalt macht das 91,8 Millionen Haushalte. Wir wollen für die weiteren Berechnungen einmal annehmen, dass in jedem Haus zumindest ein braves Kind zu finden ist und dass der Weihnachtsmann eigentlich jedem Kind etwas schenkt, auch wenn es nicht das ganze Jahr über brav gewesen ist.

    3. Der Weihnachtsmann hat zu Weihnachten 31 Stunden Zeit für seine Arbeit – dank der verschiedenen Zeitzonen und der Erdrotation, wobei wir einfach einmal unterstellen wollen, dass er von Osten nach Westen reist; zumindest erscheint dies logisch. Davon ausgehend muss der Weihnachtsmann 822,6 Häuser pro Sekunde besuchen. Daraus können wir dann wiederum errechnen, dass der Weihnachtsmann etwas mehr als eine tausendstel Sekunde Zeit hat, um in einem christlichen Haushalt mit einem braven Kind anzuhalten, von seinem Schlitten abzusteigen, durch den Schornstein ins Haus zu klettern, die Socken oder Stiefel zu füllen, die Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu legen, alle Speisen aufzuessen, die für ihn hinterlassen wurden, wieder durch den Kamin ins Freie zu klettern, auf dem Schlitten aufzusitzen und zum nächsten Haus zu reisen. Gehen wir davon aus, dass alle zu besuchenden 91,8 Millionen Haushalte gleich weit voneinander entfernt sind (was – wie wir wissen – natürlich falsch ist; aber wir wollen es für diese Rechnung einfach einmal annehmen), und legen die durchschnittliche Entfernung auf knapp 1,25 Kilometer fest (auf die Fläche der besuchten Länder angerechnet), so ergibt sich eine Reisestrecke von rund 120 Millionen Kilometer, wobei wir mal Zwischenstopps für gewisse Geschäfte außer acht lassen wollen, die jeder von uns in 31 Stunden wenigstens einmal erledigen muss. Das bedeutet nun wiederum, dass sich der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1.046 Kilometer pro Sekunde fortbewegt, was etwa der 3.000fachen Geschwindigkeit des Schalls entspricht. Nur zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fortbewegungsmittel, die Ulysses Raumsonde, bewegt sich mit der winzigen Geschwindigkeit von 44 Kilometern in der Sekunde voran. Ein normales Rentier kann – maximal – 25 Kilometer pro Stunde laufen.

    4. Das Gesamtgewicht des Schlittens ist ein weiteres interessantes Element in unserer Betrachtung. Gehen wir davon aus, dass jedes Kind nicht mehr bekommt als ein durchschnittliches Lego-Bauset von etwa 900 Gramm Gewicht, so muss der Schlitten etwa 340.200 Tonnen Belastung aushalten, nicht eingerechnet den Weihnachtsmann selbst, der ja immer wieder als stark übergewichtig beschrieben wird – wie soll er auch anders, berücksichtigt man die vielen Süßigkeiten, die er unterwegs essen muss. Auf dem Land kann ein normales Rentier nicht mehr als 135 Kilogramm ziehen. Selbst wenn wir unterstellen, dass ein „fliegendes Rentier” (siehe Punkt 1) das zehnfache der herkömmlichen Belastung aushielte, könnten diese Arbeit nicht acht oder neun Tiere verrichten. Wir bräuchten so in etwa 252.000 fliegende Rentiere. Das erhöht aber das Gesamtgewicht (das Eigengewicht des Schlittens selbst nicht mit eingerechnet) auf rund 374.220 Tonnen. Wieder zum Vergleich: das ist mehr als viermal das Gewicht des Luxusliners „Queen Elizabeth”.

    5. Bewegen sich 374.220 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 1.046 Kilometern pro Sekunde, so erzeugt dies einen enormen Luftwiderstand. Dieser würde die Rentiere auf die gleiche Art und Weise aufheizen, wie dies bei einem Raumschiff geschieht, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das erste Rentierpaar am Schlitten absorbierte jeweils etwa 14,3 Quintillionen Joule Energie pro Sekunde. Innerhalb kürzester Zeit würden sie in Flammen aufgehen und auf der Stelle explodieren, das nachfolgende Tierpaar der gleichen Belastung aussetzend und einen ohrenbetäubenden Überschallknall zurücklassend. Das gesamte Rentier-Gespann wäre innerhalb 4,26 tausendstel Sekunden verdampft. Währenddessen wäre der Weihnachtsmann Zentrifugalkräften ausgesetzt, die rund 17.500 Mal höher wären als die normale Erdanziehungskraft. Ein 135 Kilogramm schwerer Weihnachtsmann (was lächerlich dünn wäre) würde mit einer Kraft von ca. 1.957.290 Kilogramm auf den Boden seines Schlittens gedrückt werden.

    Als Ergebnis kann man sagen: Sollte der Weihnachtsmann jemals am Weihnachtsabend Geschenke verteilt haben, ist er nun tot.

    ALT ABER GUT ;) .

    keine Kommentare »

    Verhaltensregeln

    Liebe Mitarbeiter,

    wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Frühstücksraum A1 beenden.  Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

    1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

    2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tischen aufsuchen! Auch die Begründung “Sonst frisst mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg” kann nicht akzeptiert werden.

    3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde  nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis *Alkohol desinfiziert* beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Misstrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

    4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

    5.) Sollte jemand nach Genuss der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpässlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

    6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.
    In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

    Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

    MfG Die Geschäftsleitung

    (Verfasser unbekannt)

    keine Kommentare »

    Wie der Engel auf die Spitze kam…

    Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

    Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.

    Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welche Katastrophe!

    Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit!

    So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.

    Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

    Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: “Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?”

    Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

    keine Kommentare »