September 27, 2009
· abgelegt unter alltäglich
Gestern war Oktoberfest bei Gerry Weber. Ihr wisst schon – in dem Event-Center, dass nie eines werden sollte. Zumindest so lange nicht, bis die umliegenden Nachbarn es nicht mehr auf dem Klageweg abreissen lassen konnten.
Deshalb haben die bessere Hälfte und ich unseren Over-Night-Babysitter, sprich die Schwägerin engagiert, um dort gemütlich und gepflegt typisch bayrisch bis etwa 1.00 Uhr abzufeiern. Es war, wie jedes Jahr, wieder tolle Stimmung, die Brez’n waren lecker, die halbe Firma war auch mal wieder da und wir hatten an unserem 8er-Tisch eine Menge Spaß. Enttäuschend war nur, dass es kein echtes Oktoberfestbier gab, sondern nur Maisel Hell. Okay, immerhin aus Bayern und kein Königspils oder gar Herforder. Aber im Maßkrug schmeckt es am Ende abgestanden und hat somit am nächsten Tag den Effekt, den dann jedes Festbier bei mir auslöst – KOPFWEH!!!
Entsprechend hatte ich heute Morgen so meine Qual mit der Wahl! Musste ich doch, um der Bürgerpflicht nachzukommen, tatsächlich aufstehen, duschen und mich anziehen, anstatt meinem Leiden im heimischen Bett nachzugeben. Also rinn in die Klamotten und ab zum Wahllokal um die Ecke. So mit Sweatshirt und Jeans kamen die bessere Hälfte und ich uns beinahe fehlplaziert vor. Hier scheint “wählen gehen” mittlerweile eine Art gesellschaftliches Ereignis zu sein. Denn normaler Weise sehe ich meine Nachbarn nicht im Jacket oder Rock durch die Gegend laufen. Heute hatte man den Eindruck, die haben sich alle verkleidet. Wieso man sich aufbrezeln muss, nur um anschließend zwei Kreuze in einer Wahlkabine zu machen, das werde ich nie begreifen!
Ich habe jetzt schon wieder Kopfweh. Aber das hat eher mit der Aussicht auf 4 Jahre schwarz/gelb zu tun. Ich sehe den Westerwelle mit seinem Schmierlappengrinsen schon bildlich vor mir. Dagegen hilft leider kein Aspirin. Deshalb werde ich jetzt gleich meine bessere Hälfte ihrem Film auf Sky (formaly known as PREMIERE) überlassen und mir im Bett die Analysen des Debakels anschauen, bevor ich ob des Geschwafels hoffentlich in einen tiefen und alptraumlosen Schlaf falle. In diesem Sinne…
…gute Nacht!
September 20, 2009
· abgelegt unter alltäglich
Ist es eigentlich notwendig, nachts um 2.00 Uhr, bei menschen- und fahrzeugleeren Strassen, mit voll eingeschalteter Sirene durch ein Wohngebiet zu heizen? Hier stehst Du alle Nase lang senkrecht im Bett!
Kann man eigentlich die Polizei wegen Ruhestörung durch einen Streifenwagen anrufen?
September 16, 2009
· abgelegt unter da leuchten Papas Augen

Nu sacht se endlich auch PAPA!!!
*stolzbin*
September 8, 2009
· abgelegt unter Aus dem Nähkästchen
Murphy sagt:
- Urlaubstage vergehen irgendwie schneller als Arbeitstage
- Wenn man zu Hause bleibt, gibt man auch nicht weniger Geld aus
- Teure Dinge gehen immer dann kaputt, wenn man es am wenigsten brauchen kann
Zwar waren wir in diesem Urlaub zu Hause, aber dennoch waren wir irgendwie nie wirklich da. Frühstück hier, Stadtbummel da, Olderdissen, Ishara, Eis bei Knigge, lesen, Bildbearbeitung der letzten Hochzeit, Grillen auf dem Balkon, Besuch der Schwiegereltern, Raclette bei Freunden, Karten für Arminia, usw. Man muss die freien Tage schließlich erholsam gestalten. Die Quittung dafür ist, dass der Urlaub irgendwie fast schon wieder vorbei ist. Komisch!
Blöd nur, dass ich in den letzten zwei Tagen kein Auto hatte. Zuerst hat sich der Mittelschalldämpfer meines Auspuffs seine Midlife-Crisis genommen, in der er sich kurzzeitig klangmäßig in einem Sportauspuff verwandelt hat. Nur zwei Tage später hat er sich dann rostender Weise vom Endschalldämpfer quasi scheiden lassen. Letzterer liess sich dabei ein wenig hängen, was man von hinten deutlich sehen konnte!
Nach sechs Jahren kommt das in so einer Auspuffehe zwar schon mal vor, aber die geschätzten 300 Öcken dafür hätte ich doch lieber für was anderes ausgegeben, als für den Scheidungsanwalt und neuen Partnervemittler im KFZ-Gewerbe, auchKFZ-Mechatroniker genannt. Ich hasse es, wenn jemand meinen Wagen auf die Hebebühne fährt und dann kopfschüttelnd “oh, oh” macht, während sich über seinem Kopf bereits ein imaginäres Eurozeichen bildet!
So hat denn die letzte Urlaubswoche nicht wirklich prickelnd begonnen. Das Gegurke Bus und Bahn ist am Tage allerdings noch zu ertragen, auch wenn man für die Kosten der gestrigen Busfahrt ( 8,80 Euro ) auch das Auto bequem etliche Stunden im Parkhaus abstellen könnte. Nun hoffen wir, dass der Spätsommer uns ermöglicht, mit dem Engelchen noch einmal schwimmen und einmal grillen zu können, bevor Papa mit seinem Papa den Urlaub am Freitag beim Besuch des Spiels gegen RW Ahlen ausklingen lässt. Na denn man tau!