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ZOOM, einmal von Asien bis Alaska

Gestern waren wir seit langem mal wieder im Zoo. Im ZOOM in Gelsenkirchen. In Begleitung von “Tanti” und der drei Monate alten, kleinen Cousine. Bereits im Sommer 2007 haben wir uns den damals erst zu zwei Dritteln fertig gestellten ZOOM angesehen. Die Gehege sind nach modernem Standard eingerichtet und weitgehend ohne sichtbare und störende  Umzäunung ausgestattet. Ideal also auch für den Besuch mit kleinen Kindern.

Beim letzten Mal konnten wir bereits Alaska und Afrika anschauen. Nun ist auch die Themenwelt Asien fertig gestellt. Zentrum von Asien ist ein riesiges, überdachtes Freigehege für allerlei Vogelarten und Flughunde.

Spektakulär ist Asien allerdings nicht. Drei Affenarten, Flughunde und ein paar Kamele sind alles, was in dieser Themenwelt derzeit lebt. Ich hoffe, da kommt noch einiges hinzu. Aber das Engelchen war ohnehin heiss auf Löwen, Affen, Seerobben und Nilpferde.

Die Nilpferde haben wir von zwei Seiten bewundern können. Zusammen mit Papa hat das Engelchen eine Sambesifahrt gemacht, vorbei an “Waldorf und Stettler” oben direkt auf das Nilpferdgehege zu.

Dort konnten wir die imposanten Tiere hautnah bewundern. Da war aber nicht nur das Engelchen aus dem Häuschen, sondern auch die bessere Hälfte, welche ein Nilpferd noch nie in voller Pracht und Größe live zu Gesicht bekommen hatte. Erstaunlich, dass sich so ein riesiger Körper nicht nur komplett versenken kann, sondern auch noch hervoragend schwimmt und teilweise wie bei einem Krokodil nur noch die Augen und Nase aus dem Wasser ragt.

Alles in allem sind wir mehr als 6 Stunden durch den ZOOM gelaufen und haben allerlei gesehen. Ausgestattet waren wir mit allem, was wichtig ist. Reichlich zu trinken, Kartoffelsalat, Frikadellen, Kekse, Bonbons, Gummibärchen, und, und, und. Gekauft haben wir im Zoo lediglich noch ein Eis für das Engelchen. Gesehen haben wir auch dermassen viel, dass die kleine Maus am Ende des Tages total erschlagen war.

Denn neben den oben genannten Tieren, haben wir auch noch gesehen, wie ein Giraffenkind mit der Flasche gefüttert wurde, das Engelchen wurde geschminkt, es wurde photografiert, es konnte einen leibhaftigen roten Vari (also eine Affenart) streicheln, es hat eine Vogelspinne live gesehen, war begeistert von einem Schönhörnchen und hat auch sonst so viele Eindrücke mitgenommen, dass es den Mittagsschlaf vollkommen vergessen hat. Abends war die ganze Familie platt wie die Flundern und wir haben alle super geschlafen.

Bald fahren wir wieder in einen Zoo. Aber dieses Mal, so sagt das Engelchen, muss es einer sein, der auch noch Elefanten und Tiger zu bieten hat ;) .

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Neuanschaffung

14 Jahre lang hat sie uns treue Dienste geleistet. Sie ist viel gelaufen und hat, seit das Engelchen geboren ist, auf ihre alten Tage noch richtig Schwerstarbeit verrichten müssen. Klaglos tat sie immer ihren Dienst, ohne Murren, ohne Macken, ohne Reparaturen. Letzte Woche Freitag starb sie dann mit einem lauten Knall! Auf einmal hörte es sich an, als hätte das Engelchen draussen einen Haufen Backsteine gesammelt und diese würden in ihrer Trommel mitgewaschen. Das wegziehen der Waschmaschine brachte folgendes zu Tage:

Da war wohl nicht nur der Motor gestorben, sondern auch gleich noch das zugehörige Lager. Die gesamte Waschladung hatte schwarze Kohleflecken und zudem fanden wir in der Trommel und unter der Maschine lauter Kleinteile, die man dort eigentlich lieber nicht finden sollte. Aber bedenkt man, dass die gute, alte Privileg damals nur 350,- DM gekostet hatte, dann darf das nach so langer Zeit schon mal passieren.

Kurz entschlossen, aber leicht schockiert ob der unerwarteten, hohen Kosten, die da nun plötzlich auf uns zukamen, sind wir am Montag nach Bielefeld gefahren, unter dem Zwang, spontan ein neues Gerät finden und kaufen zu MÜSSEN. Denn mit einem Kindergartenkind, im Winter, bei Matschewetter, samt arbeitender Eltern, ist eine Woche ohne Waschmaschine schon eine harte Prüfung. Bei K_ar_stadt wurden wir fündig. Bauknecht, Sonderangebot, 1400 Touren, alles was man an Programmen braucht, eco, Kurzprogramm, usw. und (noch wichtiger) für uns spontan erschwinglich. Kostenlose Lieferung inklusive, Entsorgung Altgerät 17,- Euro! Gesagt, getan, gekauft.

Lieferung war für Freitag angesagt. Zu einer echt tollen Zeit: Zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr!!! Na, so genau wollte ich es gar nicht wissen. Da kann man(n) super planen – und zwar mit einem ganzen Tag Gleitzeit. Also blieb Richie Freitag daheim und wartete auf die neue Maschine. Nachdem ich das Engelchen im Kindergarten untergebracht hatte, musste zunächst die alte Maschine transportfähig gemacht und danach eine dreiviertel Stunde den Fussboden von Russ, Dreck und Kleinteilen gesäubert werden (wo ich nebenbei eine kleine Anzahl verlorener Spangen und Knöpfe wieder fand). Danach sass ich ab 11.00 Uhr auf heissen Kohlen.

Die Zeit verging. Das Engelchen musste um 16.00 Uhr von Oma und Opa vom Kindergarten abgeholt werden. Papa konnte die Wohnung ja nicht verlassen und Mama musste länger arbeiten. Um 16.45 Uhr wollten die bessere Hälfte und Papa gerade anfangen das Abendessen vorzubereiten, als wir – als letzte in der Tour(!) – doch noch beliefert wurden. Ein Tag Gleitzeit vergeudet. Murphy lässt grüssen. Was nutzt mir eine Hotline, welche die Lieferzeit konkretisiert, wenn ich da erst am Tag der Lieferung ab 9.00 Uhr anrufen kann (und das auch noch im Kleingedruckten steht)?

Aber die neue macht sich gut. Sie durfte gleich ihren Job antreten und wäre ich eine Waschmaschine, dann wäre ich gleich an den beiden ersten Arbeitstagen gehörig ins Schwitzen gekommen. Wie gesagt – eine Woche mit einem Kindergartenkind samt berufstätiger Eltern, da kommt was zusammen. Sie tritt ein schweres Erbe an. Mal sehen, ob sie auch 14 Jahre durchhält.

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Baumhaus

Am Wochenende war mal wieder richtig schönes Wetter. Die Kurzarbeit am Freitag haben die bessere Hälfte, das Engelchen und ich genutzt, um zu den Schwiegereltern zu fahren und dort bis Samstag Abend zu bleiben. Das Engelchen sollte schön mit den anderen (Tages)kindern bei Schwiegermama im Garten spielen und Papa wollte Schwiegerpapa helfen, das neue Baumhaus aufzubauen.

Schwiegerpapa hat Stunde um Stunde in dieses “Projekt” gesteckt und viel Vorarbeit geleistet. Die Zierkirsche im Garten hat ihre Krone zu Gunsten des stabilen “Fundaments” aus tiefenimprägnierten, bombenfest verschraubten Bohlen verloren Darauf sollte das Haus montiert werden. .

Alle Elemente waren nicht nur schon gestrichen und vormontiert,

sondern Schwiegerpapa hatte auch noch sämtliche Bretter der Seitenwände, die “ ja nur geklammert waren” , in mühevoller Fleissarbeit verschraubt. Zudem hat er das Dach von der schlichten Teerpappe befreit

und wie ein Dachdecker eigens Schindeln aufgenagelt. Eine drei Meter lange Wellenrutsche hat das Bild abgerundet. Bob der Baumeister wäre stolz auf Dich, Schwiegerpapa :) !

Blöd war nur, dass wir es am Freitag nicht mehr geschafft haben die Treppe zu verlängern (das hat erst am Samstag mit Hilfe eines Tischlers geklappt) und so die ganzen experimentierfreudigen Kinder,

nach Abnahme des Hauses durch TÜV-Prüferin Elfi (Schwiegermama), immer man lustig von wechselnden Protagonisten auf die Veranda vor dem Haus gehieft werden mussten, welche sie in Null Komma nix über die Rutsche wieder verliessen.

Nun müssen nur noch Kleinigkeiten erledigt werden. Die Firstschindeln fehlen noch, ein Seitenabschluss für das Dach und die Fensterkreuze hat Schwiegerpapa auch noch in der Mache, ein paar überstehende Schrauben müssen abgeflext werden, aber der Sommer kann kommen.

Das Engelchen wird dieses Jahr wohl einen Meterrekord im Rutschen aufstellen!

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merkwürdige Kirmes

Heute haben wir das Engelchen noch mal warm weg gepackt und noch einmal die Bielefelder Herbstkirmes besucht. Papa wollte gern seinem Hobby fröhnen und mal wieder ein paar Kirmesphotos machen. Die spektakulären seht ihr dann in der FC.

Komisch kam es uns schon vor, als wir vom Parkplatz zur Kirmes gingen. Nur konnten wir nicht so recht zuordnen, was uns denn genau stört. Am Kinderkarussell angekommen, sah eigentlich alles normal aus. Es war gut besucht, die Kinder fuhren wie immer Karussell und es war eigentlich alles wie immer.

Was fehlte wurde uns schlagartig klar! Es war still! Zu still für eine Kirmes. Keine Musik! NIX LALA! Klar, wenn man am Allerheiligen eine Vergnügungsstätte aufsucht. Musik erst wieder ab 18.00 Uhr. So hatten wir denn einen der schönsten, weil gemütlichsten, wenn auch trotzdem merkwürdigsten Kirmesbesuche überhaupt erlebt.

Alle Fahrgeschäfte in Gang, ab und an mal eine Hupe, ansonsten ein wildes Gebrabbel und eine Stimmung, wie auf einer Party nachts um drei, kurz nachdem die Polizei wegen Ruhestörung die Anlage konfisziert hat. Dem Engelchen war’s egal. Die ist da leicht zufrieden. Hauptsache bunte Lichter, Bratwurst und ein Crepe . Mir war es auch wumpe, denn Bilder mit Ton mache ich eh nicht.

Schönen Sonntag noch.

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abwärts

Wenn ein Ballon so nah am Balkon vorbei fährt, dann zückt der Hobbyphotograf schnell seine Kamera. Allerdings hatte ich eher vor, das Ereignis “Ballon dicht dran” festzuhalten.

Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, warum der überhaupt so tief ist, denn eine Landemöglichkeit gibt es hier eigentlich nicht. Am Parkplatz des real war er länsgt vorbei, der Parkplatz der Möllerwerke liegt viel weiter hinten. Außerdem hat er gefeuert wie verrückt.

Wenn man das Bild oben anschaut und weiß, dass hinter den Bäumen nur die Brockhagener Strasse und ein dichtes Wohngebiet kommen, wird einem erst mal anders. Ich hatte nicht “Ballon dicht dran“, ich hatte “Ballon sinkt unfreiwillig“. Der Fahrer muss eine schlechte Thermik erwischt haben oder in eine Kaltluftfront geraten sein. Er hat auf Teufel heraus begast und dann…

…gefühlte 15m über der Strasse endlich die Kurve bekommen. Ich konnte den Stein der den Ballonfahrern vom Herzen gefallen ist bis zu uns plumpsen hören!

Das ist der Grund, wieso ich mich für Ballonfahrt nicht begeistern könnte. Fliegen ist ja schön und gut, aber zu fliegen wohin einen der Wind trägt ist auch irgendwie nicht mein Ding. Zumal er ja scheinbar nicht mal zuverlässig trägt. Wenn das Ding zwischen den Häusern runter gekommen wäre, hätte das böse ausgehen können. Glück gehabt!

*Ironie an* Aber die Bilder hätte ich im Falle des Absturzes sicher der NW verkaufen können! *Ironie aus*

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Eis und Schnee am Obersee

Das Wetter gestern hat einen nicht nur eingeladen. Nein! Es hat einen regelrecht zu einem Ausflug gezwungen! So beschlossen meine bessere Hälfte und ich dass wir mit dem warm verpackten Engelchen am Obersee spazieren gehen wollten. Eine Idee, die mehrere hundert Bielefelder offenbar ebenfalls hatten.

Wir waren wirklich froh, dass die sich fast alle ihre Zeit auf dem eigentlichen, aber zugefrorenen und freigegebenen See mit Schlittschuh fahren, schliddern oder Hockey spielen vertrieben haben. So konnten wir mit dem Kinderwagen relativ gemütlich den Rundweg um den See gehen und dem Treiben zuschauen. Mich hat es nur einmal auf die Eisfläche gezogen. Denn der Saugbagger, mit dem der Obersee bereits seit geraumer Zeit entschlammt wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes ebenfalls “auf Eis” gelegt.

Besonders die mächtige Diamantbohrkrone hatte es den Schaulustigen angetan. Das war schon ein interessantes Ding, denn wann kommt man schon mal so nah an so einen Schwimmsaugbagger heran? Aber ich gebe zu, auch wenn (oder gerade weil) das Eis bereits mit so vielen Menschen belastet war, hat mich ein mulmiges Gefühl so mitten auf dem See nie losgelassen. Deshalb bin ich auch mit einer Tüte Popcorn bewaffnet wieder zurück zum Rundweg getigert, wo die bessere Hälfte mit dem Engelchen auf das Ende der Photosession gewartet hat.

In der Folge sind wir vor allem den zahlreichen Rodlern ausgewichen, die von allen nur möglichen Schrägen, Hohlwegen und Hängen heruntergeschossen kamen. So muss Winter sein – Sonne, Spaß und Kälte. Kalte Finger hatte vor allem das Engelchen nach einiger Zeit, weil sie ihre Patschepfötchen ja grundsätzlich dazu nutzt um irgendwas (vom Schnulle über die Fußsäcke bis zur Spielkette) zu begrabbeln, anstatt sie unter der warmen Decke zu lassen. Neugieriges Ding. Da ihre eigenen Handschuhe ruckzuck wieder abgestreift sind, hat sie plötzlich ganz verwundert auf Mamas Handschuhe geschaut, die selbige ihr just über die frostigen Flossen gestülpt hatte .

So eine Runde um den See dauert schon seine Zeit und als es dämmerte hätte ich schon gern noch einen Glühwein zum Abschluss genommen. Aber mit Blick auf den überfüllten Stand und die Schlange davor habe ich das meiner besseren Hälfte gar nicht erst vorgeschlagen und drauf verzichtet.

Leider soll es diese Woche ja tauen und schmuddelig werden. Schade, denn ich mag dieses Wetter wirklich. Egal ob die Scheibenwaschanlage zugefroren ist oder ob man dauernd Schnee schippen muss. Aber vielleicht bekommen wir ja zum Monatesende noch mal die Gelegenheit zu einem sonnigen Schneespaziergang.

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Ein Tag im Zoo

Wenn das Wetter mal keine Kapriolen schlägt und die temperaturen nicht gerade zwischen Mantelwetter und Sauna schwanken, macht es Spaß mal einen Zoo zu besuchen. Letzten Samstag waren meine bessere Hälfte und ich deshalb seit langem mal wieder im Allwetterzoo in Münster . Super ist es allerdings, wenn man ins Navi “schnellste Strecke” eingibt und dann von Bielefeld bis zum Kamener Kreuz geschickt wird, um anschließend über die A1 und die A43 wieder 35 km zurück zu fahren. Von Bielefeld bis Münster sind es normalerweise nur 68 km und nicht die 118, welche das Navi uns beschert hat. Aber zugegeben – schnell ging’s. Zurück haben wir dann kürzeste Strecke angegeben - ich wollte Benzingeld sparen – und wurden in Harsewinkel mit 18km/h zu viel geblitzt. Naja, wie gewonnen, so zerronnen! Außerdem waren wir 30 Minuten länger unterwegs, als wir für die längere Strecke Autobahn gebraucht hatten. Wir Bielefelder wissen schon, warum wir das Dorf bei Telgte eigentlich meiden !

Aber irgendwann waren wir auch da. Im Gegensatz zu den erneuerten Zooanlagen in Gelsenkirchen oder Hannover haben sie in Münster andere Schwerpunkte. Da der Platz für den Umbau auf “zaunlose” Gehege dort scheinbar begrenzt ist, hat man sich mehr auf Showeinlagen zu festen Terminen und Erlebniswege für Kinder fokussiert. Nur zwei Affengehege waren frei begehbar. Als wir ankamen, war allerdings erst mal die Raubtierfütterung angesagt :

Nachdem das “Raubtier” gesättigt war, konnten wir mit unserer Tour durch den Zoo beginnen. Was die Vielfalt der Tiere angeht, ist der Allwetterzoo ganz sicher eine Fahrt wert.

Allerdings gebe ich zu, die im Vergleich zum ZOOM in Gelsenkirchen sehr klein wirkenden Gehege sind schon ein Relikt vergangener Tage. Vielfalt fordert eben Platz und den hat man nicht – wenn man nicht gerade etwas neues baut. Aber für Kinder ist Münster sehr interessant, schon weil dort einiges geboten wird. Beispielsweise hatten die Erdmännchen juste Nachwuchs bekommen und zudem ein neues Gehege mit mehr Platz.

Aber die Highlights sind die anderen Vorstellungen. Der Marsch der Pinguine, die Fütterung der Elefanten und natürlich das Training der Kegelrobben. Besonders letzteres hat beim zusehen schon eine Menge Spaß gemacht.

Schade ist nur, dass wir mit der Kleinen nicht ins Delfinarium durften, weil Kinderwagen dort aus Gründen der Sicherheit nicht innen abgestellt werden dürfen. Sie würden dann wohl in größerer Zahl die Notausgänge blockieren. Draussen haben sie zwar einen “Parkplatz” für die Wagen eingerichtet, aber so weit geht mein Vertrauen dann doch noch nicht. Womöglich stellt dann noch jemand einen zweiten Wagen dazu und wir wissen nicht wie wir beide nach Hause bekommen sollen . Außerdem ist die Geduld auf dem Arm auch bei einem normalerweise recht friedlichen, aber eben erst acht Wochen alten Kind begrenzt. So haben wir ihr das nicht zugemutet. Da haben wir sie lieber mit dem Kinderwagen weiter durch die Gegend geschuckelt.

Zum photografieren ist der Zoo allerdings bestens geeignet und man darf die Bilder sogar veröffentlichen, so lange man die Quelle angibt. Man darf sich nur nicht an den Übervätern stören, die einen rigoros zur Seite schubsen, weil ihr Nachwuchs nicht unmittelbar nach dem Eintreffen am Gehege ungestört etwas sehen konnte. “Gehen sie mal weg mit der Kamera. Lassen sie die Kinder auch mal gucken” – bei allem Verständnis für die Ungeduld der kleinen Racker, wir haben auch bezahlt! Ist ja nicht so, dass ich stundenlang an einer Stelle verharre und auf das perfekte Bärenphoto warte. Muss man nicht verstehen.

Wenn ihr noch mehr Bilder von unserem Zoobesuch anschauen möchtet, ich werde die FotoCommunity nun erst mal eine Weile mit Tierphotos bombardieren. Ich wünsche eine ruhige Woche!

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Meisterschaft

Am Ende war es dann doch kein Herzschlagfinale mehr. Der VFB Stuttgart ist der verdiente deutsche Fussballmeister 2007. Endlich mal eine Überraschung. Gratulation!

Schalke ist mal wieder der Vizemeister. Nun wird erneut Häme und Spott über dem Pott ausgeschüttet. Wieso? Weil nur die Schalker so schön jammern können. Wer das nicht glaubt, der kann ja mal im Forum der Schalker gucken. Das tut einem schon fast weh. Deshalb finde ich, dieses neue Trikot würde sich in der kommenden Saison sicherlich gut auf den Schalker Körpern machen:

Die Dortmunder, erfolglos in diesem Jahr, aber dennoch “in-die-suppe-spucker” in der Meisterschaft, haben ihren Sieg am letzten Spieltag dann auch noch mit einer Aktion gekrönt:

So eine Rivalität ist doch was Feines. Fragt sich nur, wer diesem Pleiteverein auch noch Geld für eine solche Aktion gegeben hat.

Ich persönlich freue mich allerdings lediglich über den Bielefelder Klassenerhalt und das kommende, vierte Bundesligajahr in Folge meiner Arminen. Das Einzige, was ich mich frage ist: Was zur Hölle mache ich die nächsten Wochen am Samstag? Es ist Sommerpause!

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