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Beim Wettbewerb "Jugend forscht" sind schon einige bahnbrechende Erfindungen gelungen. Neuestes Projekt der forschenden Jugend ist die Verbesserung des Home-Fastfood. Da immer weniger junge Mädchen kochen können, muß das Schnellgarverfahren den Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst werden.
Die bahnbrechende Erfindung einer programmierbaren Mikrowelle mit Internetanschluß erwies sich als nicht marktfähig. Die Bedienung war trotz im Lieferumfang enthaltener Tastatur und Maus vor allem für Leute fortgeschritteneren Alters zu kompliziert. Eine Vorwahl der Garzeit per Internet wurde praktisch nicht benötigt,
da sich die gewünschte Speise trotz aller Feldversuche nicht durch Mausklick oder gar WAP vom Kühlschrank in die Mikrowelle transportieren liess. Längere Nutzung der Tastatur bei eingeschaltetem Gerät hatte ausserdem eine leicht angebruzzelte Stirnpartie zur Folge.
Die vollautomatische Speisenerkennung blieb trotz intensivster Forschung fehlerhaft. Unser Testessen "Curryschnitzel Bombay" erwies sich nach 2,5 Stunden intensiven garens mit 1200 Watt als nicht mehr geniessbar - geschweige denn indentifizierbar.
Das Gerät sollte sich als Exportschlager vor allem in den armen Ländern der dritten Welt durchsetzen. Die Programmierung für die Erwärmung der Hilfsgüter konnte nun von Deutschland aus erfolgen, wodurch die Mitarbeiter des Roten Kreuzes entlastet wurden. Dutzende Feldköche wurden eingespart. Das Projekt scheiterte erst Jahre später, nachdem ein französischer Wissenschaftler eine Studie über massive Bevölkerungsunruhen vor der Dorfmikrowelle veröffentlicht hatte. UN- Friedenstruppen wurden eingesetzt, um die Nahrungsverteilung- und erwärmung vor Ort zu überwachen. Der Einsatz kostete Millionen.