Renovierung 2006 Woche 1 - oder ..."da hätten wir auch Bauen können!" |
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Im alten Jahr noch haben wir den Entschluß gefasst, dass es Zeit für eine neue Wohnung wird. In der direkten Nachbarschaft wurde eine frei, also haben wir uns diese kurzentschlossen angesehen und schnell zugesagt. Nun ja, als wir uns die Wohnung angesehen hatten, da war sie noch bewohnt. Mit Möbeln hatte man den Eindruck, so viel Arbeit stecke da gar nicht drin, auch wenn schon alles ziemlich verwohnt war. Die vorherrschende Farbe war gelb, die Böden und Wände ziemlich im Eimer. Also gingen wir die Renovierung nach dem Schlußverkaufsmotto an: Alles muss raus! |
Nachdem die Tapeten im Wohnzimmer abgerissen waren, kam diese - na nennen wir es mal "Höhlenmalerei" - zum Vorschein. Wie man sieht, war der Wohnzimmerschrank wohl doch zu schwer, um ihn zu verrücken. Also hat der Vormieter einfach mal mit der Rolle soweit gepinselt, wie es die dürren Ärmchen hergaben. Im Badezimmer stand bei der Wohnungsbesichtigung eine Waschmaschine. Umso erstaunter waren wir, als wir im leeren Bad weder Waschmaschinenanschluß, noch irgendeine Steckdose entdecken konnten. Die werten Vorgänger hatten sich 10 Jahre lang bei jedem Waschgang den Strom aus dem Schlafzimmer geholt, den Zufluß an die Mischbatterie der Badewanne geschraubt und den Ablaufschlauch ins Klo gepopelt. Saubere Sache. |
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Aber unser Ziel war das irgendwie nicht! Nun gut, dann mal ran an den Speck. Mit dem Vermieter haben wir gesprochen und Geld für die Renovierung zugesagt bekommen. Dann kamen die wichtigsten Entschlüße: Die Elektrik wird auf unsere Kosten erheblich erweitert. Im Bad gibt es Steckdosen für Trockner und Waschmaschine. Im Kinderzimmer und Schlafzimmer bekommen wir einen Antennenanschluß. Im Kinderzimmer gibt es obendrein einen Telefonanschluß. Es werden dieverse Steckdosen nachinstalliert und im Bereich des Balkonfensters werden Halogenstrahler als indirekte Beleuchtung in die Decke eingelassen. |
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Das Bad wird komplett erneuert. Badewanne, Spülstein, Duschkabine und auch Klo waren an etlichen Stellen angeschlagen und unfachmännisch geflickt worden. In Badewanne und Dusche fand sich bereits Rost, die Armaturen waren undicht oder beschädigt. Im Bad wird ein ordentlicher Waschmaschinenanschluß installiert, der Durchlauferhitzer, die Badewanne und die Dusche werden ersetzt. Es wird ein fester Duschvorhang installiert. Das Klo kommt weg und wird hängend montiert. Die Fliesen werden komplett erneuert, zwei neue Wandlampen werden installiert. Der Durchlauferhitzer kommt an eine weniger störende Position oberhalb der Badewanne. Nachdem der Ablauf erst mal besprochen war, hat sich unser Vermieterehepaar mit dem Klemptner in Verbindung gesetzt und wollte für die Wasserinstallationen sorgen. Das sie meiner besseren Hälfte und mir dafür den bereits zugesagten Renovierungszuschuß wieder aus den Rippen geleiert haben, war nicht ganz so schön. Neben der Renovierung des Bades, was ja Sache des Vermieters ist, haben sie uns nur die erste Monatsmiete erlassen - für den Monat, in dem wir sowieso renoviert haben. So hatten wir uns das ursprünglich nicht vorgestellt! |
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In der Küche stört vor allem der große Schornstein in der Mitte und die Schräge, die nun links leider nicht zu sehen ist. Außerdem hassen wir die unmodernen Fliesen und den undichten Wasserhahn, der oberhalb der Arbeistplatte aus der Wand kommt. |
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Die Umsetzung dieser ehrgeizigen Pläne ist nun seit einer Woche im Gange und nach der Schlitzfräse, dem Stemmen und dem randalierenden Klemptner sieht es aus, als wären wir in einen Rohbau gezogen. Mehr Dreck und Arbeit kann man da auch nicht haben. Der Blick ins Wohnzimmer zeigt es. Viele haben uns bescheinigt, dass sie sich nicht so viel Arbeit in einer Mietwohnung machen würden, aber wir wollen ja auch einige Jährchen dort leben. Dann muss auch alles passen. ...to be continued. |
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| weiter zur zweiten Woche... |
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