Der Jungesellenabschied |
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Es gibt ein Sprichwort das behauptet, der Mann mache sich so lange keine Sorgen um seine Zukunft, bis er verheiratet ist. Die Frau dagegen macht sich so lange Sorgen um ihre Zukunft, bis sie verheiratet ist. Bevor Man(n) sich also an die Kette legen lässt, darf er noch ein letztes Mal zünftig feiern. Er feiert sozusagen das Ende seines sorgenfreien Lebens, den Jungesellenabschied. Frau feiert den ebenfalls, allerdings, wie oben beschrieben, wohl aus anderen Gründen So ein Jungesellenabschied ist Tradition in Ostwestfalen. Dabei werden die Delinquenten ausstaffiert wie die Pfingstochsen und von ihren angeblichen Freunden einen ganzen Abend lang gezwungen durch die Stadt zu ziehen und all so nützliches Zeug wie Kondome, Schnaps, batteriebetriebene Ventilatoren, Rosen, Unterwäsche und allerlei mehr unter das Jung- und Altvolk des jeweiligen Wohnortes zu bringen. |
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| Zusätzlich dazu ist es Pflicht, so viele Unterschriften des anderen Geschlechts, wie eben möglich auf den Kleidungsstücken zu ergattern. Nicht zu vergessen, die große Menge an alkoholischen Getränken, die während eines solchen Abends konsumiert werden muss (wobei dies natürlich für alle Teilnehmer gilt, nicht nur für den Jungesellen). | ![]() |
Ingesamt dient dieser Abend dazu, noch einmal in vollen Zügen allein mit dem Kumpels oder Kumpelinnen auf Tour zu gehen, vielleicht weil man nicht weiß, ob es das letzte Mal ist |
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| Zu Hause waren wir Morgens um 5.00 Uhr, nachdem wir den gemeinsamen Abschluß und einen tollen Abend alle zusammen im Bielefelder "Sausalitos" begossen haben. Dafür haben wir dann auch den eigentlichen Pflichttermin, nämlich den Kirchenbesuch um 10.00 Uhr am Sonntag Morgen, schlicht und ergreifend verschlafen. Aber was soll's, wir hätten wohl eh nicht fahren dürfen.... | |