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Schon wieder! Das Dschungelcamp in Australien wurde erneut von Ungeziefer aller Art befreit und von sogenannten Prominenten bezogen. Einige davon sind so was von bekannt, da weiß ich bis heute nicht, wer zum Geier das ist. Etwa bei Heydi und Fabrice, die ich so gar nicht zuordnen kann. Ich würde sie mal spontan in die Sparte erfolglose Sangesamseln stecken, aber so genau weiß ich das nicht.
Harmlos ist die Riege um Willi Heeren, Harry Weinfurt, Naddel und Isabelle Dingsbums, lustig finde ich den immer gut gelaunten, aber leicht aufgequollenen Ex-Nationalspieler Jimmy Hartwig, der schon fast Kultcharakter hat.
Schleimig bis widerlich wird es bei Carsten Spengemann, Desiree Nick und Dolly Buster.
Spengemann steht den Schlangen in Sachen Schleimigkeit in nichts nach. Dolly Buster ist ein unschöner Anblick mit den Mörderbrüsten zum Bulimiekörper. Da kann selbst das üppig verteilte Permanent-Makeup nichts mehr retten.
Frau Nick scheint sehr konfliktbereit und hat eine dermaßen große Schnauze, dass man hofft, sie möge schnell von einer Falltürspinne gefressen werden. Es gibt Menschen, die haben zu allem etwas zu sagen und halten sich auch nicht zurück. Bei dieser Frau kommt noch eine gehörige Portion Frechheit und Besserwisserei hinzu. Nebenbei hält sie sich ja auch noch für das einzige Original, weil sie die Einzige mit echten Titten im Camp ist, sagt sie. Stimmt, aber Jimmy und Harry haben größere! Außerdem hatte die Nick zunächst den schwächsten Magen und gekotzt wie ein Reiher, nach dem ersten Abendessen. Beste Voraussetzungen für ihre erste Dschungelprüfung also, bei der sie die Sterne mit den Zähnen aus allerlei Getier und Ungeziefer herausfischen musste. Aber da sie die Klappe ja eh immer auf hat, war das kein Problem. Schlecht war ihr ja eh schon, also konnte nix schief gehen. Spätestens nach dem Känguruhhoden hatte sich der Magen wahrscheinlich eh von normaler Nahrung verabschiedet!
Ach ja, übrigens musste einer der Delinquenten ins Aquarium des Grauens. Ein Bottich aus Glas, etwa 1,80 hoch und so ungefähr 1,5x1,5m im Quadrat. Gut, dass sie Dolly Buster gewählt hatten und nicht Kollege Weinfurt, denn der hätte nicht reingepasst. Ich hab es dann gespannt verfolgt, schon weil ich wissen wollte, ob Frau Buster mit den Silikonmonstern überhaupt tauchen kann. Erstaunlich, sie konnte, wenn auch wie ein Kind mit zwei Schwimmhilfen an den Armen. Ohne Bikini hätten die Dinger wohl vor den Augen gehangen. Ach, und das Permanent-Makeup hielt auch noch. Das war sein Geld echt wert.
In dieses Becken wurde dann allerlei Getier gekippt, unter anderem Wasserspinnen, Krabben und Wasserechsen, was aber für Dolly kein Problem sein sollte, hatte sie in ihrem ehemaligen Job doch schon ekligeres drin. Sie hat acht Sterne gefischt, doch dann war’s gut. Interessant fand ich, dass sie bei den Wasserschlangen die Prüfung verweigerte, denn die haben doch, warm, glatt und lang, mit den ihr bekannten Berufsutensilien die meiste Ähnlichkeit.
Zu erwähnen bleibt, dass Dolly Buster nach der ersten Dschungelprüfung schon das magische Ich bin ein Star, holt mich hier raus gebrüllt hat. Sie war also schon nach der ersten Nacht wieder raus aus dem Dschungel. In Ihrer Sparte war sie tatsächlich ein Star. Bei Spengemann und Heeren wäre diese Lüge glatt aufgefallen und hätten sie geschrien, ich glaub, die wären heute noch im Dschungel!
Dabei hatte Spengemann versucht, sich als neuer Sheriff gegen Desiree zur Wehr zu setzen. Natürlich hatte er bei diesem Vorhaben mit seinen rudimentär entwickelten, rhetorischen Fähigkeiten etwa so viele Chancen, wie ich gegen Ben Johnson auf 100m. Bis ich meinen Arsch aus dem Startblock habe ist der im Ziel. So ging es für Spengemann dann auch aus. Napoleon hatte Waterloo, die Dschungelcamper hatten Desiree Nick!
Der deutsche Fernsehzuschauer ist allerdings grausam! Im Dschungelcamp ging alles dem Ende entgegen, aber Harmonie hatte das Volk den restlichen verbliebenen Bewohnern, Jimmy Hartwig, Willi Heeren und Isabell Dingsbums nicht gegönnt. Denn als vierte im Bunde ist die Mutti übrig geblieben. Deutschlands einzig echte Titte, Desiree Nick. Die mischte mit ihrer abgehobenen Art das Camp gewaltig auf und schien sich erst richtig wohl zu fühlen, wenn die Fetzen flogen. Mit ihrer Kodderschnauze hatte sie es sogar geschafft, euer Schläfrigkeit Harry Weinfurth zur Weißglut zu treiben und am Ende heulte Kollege Hartwig schon wie ein kleines Kind, weil er nervlich zu Fuß war. Das kann auch ganz schön an die Substanz gehen, wenn man zwischen Spinnen, Schlangen und Spengemanns gelebt hat und nun auch noch der Drachenkönigin ständig neue Köpfe wachsen.
Wohl auch aufgrund seines Zustandes wurde Jimmy dann rausgewählt und nun blieb sie allein unter Irren, unsere Isabell. Das Hot-Dog-Würstchen zwischen Kölner Frohnatur mit Dummdödeltendenzen Willi Heeren und der personifizierten Lästerei Desiree. Letztere gewann am Ende bravourös und holte sich die Krone von Costa. Damit ist bewiesen, der Drache ist der wahre König des Dschungels!
Auch das zweite Dschungelcamp war wieder eine Offenbarung. Eine Sendung, die wahrlich dazu taugt, Webseiten mit Leben zu füllen, nicht aber um den Preis für deutsche Fernsehunterhaltung zu gewinnen. Die erschreckendste Erkenntnis ist, dass Spengemann und Naddel wieder freigelassen wurden. Wer hat das eigentlich veranlasst? Der müsste zusammen mit der Nick in eine Schlammgrube gesteckt und dämlich gesabbelt werden. Ich persönlich bin gespannt, welche Trottel sich in Teil drei zum Verzehr von Megamaden und Mehlwürmern animieren lassen.
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